26.
BImSchV:
26. Verordnung zur Durchführung des
Bundes-Immissionsschutzgesetzes - Verordnung über elektromagnetische Felder. Hier
sind seit dem 1. Januar 1997 die von der Strahlenschutzkommission bzw. der ICNIRP
empfohlenen als bundesweit verbindlichen Grenzwerte für elektrische und magnetische
Feldstärken in der Umgebung von Stromversorgungsanlagen (z.B. Hochspannungsanlagen,
Bahnstromleitungen) sowie für Funksendeanlagen (einschließlich des Bereichs der
Mobilfunkfrequenzen) festgeschrieben.
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Analoges Netz:
Das C-Netz ist ein analoges Netz, Analog bedeutet hierbei, daß das Sendesignal
kontinuierlich -ohne Unterbrechung- abgegeben wird.
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Athermische Effekte:
sind Effekte, die ohne eine Temperaturerhöhung einhergehen.
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Abgeleiteter
Grenzwert:
Dieser Grenzwert wird aus den Basisgrenzwerten abgeleitet und in Volt pro Meter gemessen.
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Basisgrenzwert:
Der Grenzwert, der in SAR ausgedrückt wird. Der er nur schwer meßbar ist, werden
abgeleitete Grenzwerte bevorzugt.
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BImSchG:
Bundes-Immissionsschutzgesetz
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BMU:
Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
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Digitales Netz:
Die D- und E-Netze des Mobilfunks sind digitale Netze.
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DNS:
steht für Desoxyribonukleinsäure, Träger der Erbinformation im Zellkern.
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EEG:
ist die Abkürzung für Elektroenzephalogramm, eine Methode zu Messung von Hirnströmen.
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EKG:
EKG ist die Abkürzung des Wortes Elektrokardiographie
(Herzstromregistrierung). Es handelt sich um eine internistische Untersuchungsmethode, bei
der aus der Ableitung der Herzströme von der Brustkorboberfläche diagnostische Aussagen
über die Funktion des Herzens getroffen werden können.
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Elektrische Ladung:
Alle Materie enthält elektrische Ladungen. Die Ladungen
üben aufeinander eine elektrische Kraft aus.
Es gibt positive und negative Ladungstypen. Gleichnamige
Ladungen stoßen sich ab, ungleichnamige ziehen sich an.
Elektrisch geladene Körper entstehen immer dann, wenn sich
ein neutraler Körper in einen positiven und negativen Teil auftrennt. Zu solch einer
Ladungstrennung kann es kommen, wenn sich zwei verschiedene, schlecht leitende Materialien
aneinander reiben. So kann es zwischen Schuhsohle und Teppichboden zu Reibungseffekten
kommen, so daß sich beide Materialien entgegengesetzt aufladen. Über die Ladung wird ein
elektrostatisches Feld erzeugt.
Man unterscheidet grob zwischen leitenden und isolierenden
Materialien.
Leitende Materie (z.B. Metalle) enthält eine große Anzahl
an beweglichen freien Ladungen.
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EMF:
Elektromagnetische Felder
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Elektrosmog:
"Unter dem wenig wissenschaftlichen, aber mittlerweile eingebürgerten
Begriff 'Elektrosmog' (Smog aus dem Englischen Smoke + Fog) subsummiert man die
Gesamtheit der elektromagnetischen Felder, denen die Menschen heutzutage insbesondere in
den Industriestaaten ausgesetzt sind." (Barnbas Kunsch, gsf-Bericht 20/93).
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Elektrosensibilität:
Ein wachsender Personenkreis berichtet über subjektive Befindlichkeitsstörungen
durch elektromagnetische Felder. Bis heute aber konnte die Elektrosensibilität durch
Studien noch nicht abschließend geklärt werden.
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Epidemiologie:
die Untersuchung der Verteilung von Krankheiten in der Bevölkerung sowie ihre
physikalischen, chemischen, psychischen und sozialen Ursachen.
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Emission:
bezeichnet die Aussendung von Wellen oder Feldern.
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Emissionsquellen:
natürliche oder technische Objekte, von denen Wellen bzw. Felder ausgehen.
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Exposition:
Ausmaß, in dem eine Person der Einwirkung von Umweltfaktoren, z.B.
elektromagnetischen Feldern, ausgesetzt ist.
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Feldquelle:
wird das technische Gerät oder die Anlage genannt, die das elektromagnetische Feld
aussendet.
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Feldstärke:
ist ein Maß für die Stärke des elektromagnetischen Feldes. Sie wird in Volt pro Meter
(elektrisches Feld) und in Ampere pro Meter (magnetisches Feld) gemessen.
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Frequenz:
ist ein Maß für die zeitliche Veränderung der elektromagnetischen Felder. Sie wird in
Schwingung pro Sekunde (Hz) gemessen.
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Gepulste Signale:
werden im D- und E-Netz verwendet. Hierbei wird das hochfrequente Sendesignal in einem
bestimmten Rhythmus aus- und eingeschaltet.
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Grenzwert:
heißt der gesetzlich vorgeschriebene Wert, der nicht überschritten werden darf. Er dient
der Gesundheitsvorsorge. Aus ihm werden Abstandswerte abgeleitet. Es gibt Basis- und
abgeleitete Grenzwerte.
GSM
"Global System for Mobile Communications" etablierter Standard, auf dem das
derzeitige Mobilfunknetz basiert.
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Hirnwellen:
Potentialschwankungen des Gehirns
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ICNIRP:
steht für International Commission on
Nonlonizing Radiation Protection.
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Ionisierend:
nennt man Strahlen, die eine Schädigung des Zellmaterials durch Ionisation hervorrufen
können. Das heißt, es werden Elektronen aus dem Molekülverband der Zelle entfernt und
so die Zelle geschädigt.
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Leistungsflußdichte:
ist das Maß für die Intensität des elektromagnetischen Feldes. Sie wird in Watt pro
Quadratmeter gemessen.
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Magnetische Felder:
diese Felder entstehen dort, wo elektrische Ladungen bewegt werden, d.h.,
elektrischer Strom fließt. Die Einheit der magnetischen Feldstärke ist Stromstärke per
Meter (A/m). Die Stärke des Magnetfeldes nimmt mit zunehmender Stromstärke zu und mit
zunehmendem Abstand von der Quelle ab.
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Mutagen:
werden Wirkungen genannt, die das Erbmaterial von Lebewesen verändern. Solche
Veränderungen werden zur Erklärung der Krebsentstehung herangezogen.
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Nicht-ionisierend:
bezeichnet man elekromagnetische Felder, die keine Ionisationsvorgänge an Molekülen oder
Atomen auslösen können. Sie bewirken keine Mutation.
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Nicht-thermische
Effekte:
Die Wirkung elektromagnetischer Energie auf einen Körper, der nicht mit Wärme
verbunden ist (SSK 1999).
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Reg-TP:
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) wurde
zum 01.01.98 als Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für
Wirtschaft mit Sitz in Bonn errichtet. Ihre Aufgaben ergeben sich im einzelnen aus dem
Telekommunikationsgesetz und dem Postgesetz. Die Regulierungsbehörde hat insoweit die
Aufgaben des bisherigen Bundesministeriums für Post und Telekommunikation (BMPT)
übernommen, das zum Jahresende 1997 aufgelöst wurde. Außerdem wurde das bisherige
Bundesamt für Post und Telekommunikation (BAPT), das neben Ausführungsaufgaben nach dem
TKG auch weitere Aufgaben (z. B. nach dem Gesetz über die elektromagnetische
Verträglichkeit von Geräten) wahrzunehmen hat, in die Regulierungsbehörde integriert.
Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post hat 54 Außenstellen, die in der gesamten
Bundesrepublik vertreten sind.
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Retina:
Netzhaut des Auges
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SAR:
ist die Abkürzung für "spezifische Absorptionsrate". Die SAR wird in Watt pro
Kilogramm Körpergewicht ausgedrückt. Sie ist ein Maß für die Umwandlung von
elektromagnetischer Energie in Körperwärme.
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Thermische Effekte:
sind Effekte, die durch Temperaturerhöhung im Körper bewirkt werden.
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Testosteron:
stärkstes männliches Sexualhormon
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UMTS
"Universal Mobile Telecommunication System" weiterentwickeltes
Mobilfunknetz der dritten Generation; besonders zukunftsträchtig u.a. durch mobiles
E-Commerce, multimedia Kommunikation, mobiles Infotainment (Musik und Bilder) sowie
Lokalisierungsdienste.
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WHO:
Who (World Health Organization)
ist die englische Abkürzung für Weltgesundheitsorganisation.
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